Hallo und Herzlich Willkommen in meiner Welt !!!!
Das bin ich, Jessica Grady.
Charaktereigenschaften: Begabte Köchin, Workaholic, Grüner Daumen, Glückspilz, Hoffnungslos romantisch
Liebt das Gericht Topf Suprise, die Musikrichtung Klassik und die Farbe Schwarz
Am 24. Oktober 1990 geboren bin ich gerade mal 18 Jahre alt. Und doch habe ich schon sehr vieles erlebt. Mein Leben ist eigentlich ziemlich gut durchwachsen bisher, auch wenn ich selber denke dass mir mehr schlechte Dinge passieren. Naja, wärt ihr in meiner Situation würdet ihr auch nicht anders denken.
Ihr seit neugierig geworden? Na dann, lest doch weiter, denn ihr erfahrt noch mehr über mich ……
So sehe ich aus näherer Perpektive aus. Nunja, die schlechte Qualität erkläre ich mit meinem mageren Geldbeutel. Das Bild hat meine Mitbewohnerin, Erin Kennedy, gemacht. Ich hoffe ihr verzeiht mir dies und lest weiter. Erin und ich haben nämlich eine Wette am laufen, wisst ihr. Sie denkt ich traue mich nicht, euch meine Geschichte zu erzählen. Alleine aus Stolz, aber auch um ihr zu beweisen dass ich mich wohl traue, habe ich angefangen alles (nun gut, das meiste) auf’s Papier zu bringen. Da ich keine Bilder von meinen Eltern habe, versuche ich mein Äusseres und auch meinen Charakter ein wenig zu beschreiben. Mein Vater stammt aus Afrika, meine Mutter aus Deutschland mit amerikanischen Wurzeln. Dort lernten sie sich dann auch kennen und heirateten bald. Schon bald war ich unterwegs. Kaum geboren zogen wir als 3-köpfige Familie in eine Stadt, die sich Riverview nennt. Die Stadt ist eigentlich mehr ein Örtchen und kaum der Rede wert. Nunja, lange rede kurzer Sinn : Hier verbrachte ich meine Kindheit. Nach mir hatte meine Mutter eine Fehlgeburt und weiter wollten sie nichts riskieren, ich blieb Einzelkind.
Mein Vater stieg in der Medizinbranche die Karriereleiter sehr hoch und hat sich auf Schönheitschirurgie spezialisiert. Meine Mutter ist erfolgreiche Kosmetikerin und nicht selten auch für Prominente wie Josephine McCamden, Ellen Jefferson oder Susan Cloud am Werk. Ich dagegen liebe es tagein, tagaus am Herd zu stehen und für die ganze Familie zu kochen. In früheren Zeiten freuten sich meine Eltern sehr, denn kochen kann ich wirklich gut. Doch anders wie meine Eltern es vorgesehen hatten, wollte ich dies auch beruflich machen. Meine Eltern dagegen hatten mich an einer amerikanischen Universität eingeschrieben. Jura sollte ich studieren, doch auch auf Medizin konnte ich mich umentscheiden. So lieb waren meine Eltern, wie sie es selber nannten. Ich wartete das Ende meiner Schulzeit ab, doch meine Eltern ließen nichts an ihren Vorkehrungen ändern. Der Platz war gesichert, eine Wohnung gefunden und das Finanzielle ebenso geklärt. Auch wenn es nicht dramatisch klingt, aber zu dieser Zeit gab es einen Knick in der Beziehung zu meinen Eltern, der wahrscheinlich nie wieder ganz entfernt werden kann. Und volljährig geworden, konnten meine Eltern mich nichteinmal zwingen zu studieren. Sie appellierten an meine Vernunft, doch nichts half. Gut, ich gebe zu dass ich vielleicht naiv war. Aber wie soll man seinen eigenen Weg finden, wenn er einem vorgegeben wird? Ich wusste, in Amerika wäre ich nicht glücklich geworden. So fasste ich einen Entschluss, der viele gute und schlechte Ereignisse nach sich ziehen würde…..
Und hier landete ich

Meine Mutter hatte eine sehr gute Bekannte, dessen Tochter war meine beste Freundin, bis ich wegzog und der Kontakt sich verlor.
Die Bekannte, ich nenne sie hier Kathy, hielt auch nichts von den Bevormundungen meiner Eltern und wie sie meine Zukunft verplant hatten. Sie versprach mir ihre Hilfe, wenn ich niemanden davon erzählen würde. Auf mein Versprechen hin gab sie mir einen dicken Umschlag und ein Zugticket. Sie brachte mich zum Bahnhof, setzte mich in einen Zug und hielt mich an, während der Fahrt den Umschlag zu öffnen. Alles ging so schnell. Ich nahm Kathy in den Arm, dankte ihr für ihre Hilfe und versprach dass ich alles wieder gut machen würde. Ich war wirklich verwundert, wie schnell Kathy alles organisiert hatte. Wie ich dem Zugticket entnahm, befand ich mich auf dem Weg nach Sunset Valley. In dem Umschlag befand sich desweiteren Geld, viel Geld. Ganze 16.000§. Diese waren von meinem Sparbuch, das meine Eltern seit meiner Geburt führten und Kathy hatte eine Vollmacht, denn sie war auch meine Patentante. In einem Brief stand, dass Kathy vermutet hat, dass ich weggehen würde und schon im Voraus hatte sie alles nötige geplant und organisiert. Sie hatte bis zum Häuschen, in das ich einziehen sollte, alles geregelt.
Dort merkte ich dann, wie sich das richtige Leben anfühlt. Denn mit Geld, welches sehr schnell wieder weg ist und einem Häuschen, ist das Leben noch lange nicht gelebt.

In dem Brief wies Kathy mich weiter an, das Rathaus in Sunset Valley aufzusuchen. Dort würde ein Herr namens Beau Andrews auf mich warten, der mich zu dem kleinen Häuschen bringen sollte. Ich war wirklich positiv überrascht. Die Stadt war sehr belebt und alle Menschen schienen sehr kontaktfreudig und herzlich zu sein, auch wenn mich die ein oder anderen Augen kritisch musterten. Und auch das Haus, es war Wahnsinn. Einmal über die Strasse gehen und schon erreichte man den wunderschönen Sandstrand, der kein bisschen verschmutzt war und auchd as Meer war Wahnsinn. Zumindest wie ich auf den ersten Blick erkennen konnte. Doch nun weiter zum Haus. Zum einen musste ich das Haus selber kaufen, was schon locker 2/3 meines Budgets auffraß und zum anderen befanden sich ausser der Grundeinrichtung (Tapeten, Teppiche, Türen, Fenster und auch Lampen) nicht im Haus, gar nichts. Es war so leer dass ich mein Echo zurückhallen hörte. Nunja, es war schon eine herbe Enttäschung und die Realität holte mich ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Einen Moment war ich auch sauer auf Kathy. Sie hatte mich einfach in was hineingeworfen, was sie nichtmal mit mir abgesprochen hat. Aber meine Wut war schnell verflogen. Sie wollte mir nur gut und mit ein bisschen harter Arbeit würde ich mir hier schon was aufbauen können. Ich regelte alles mit Herrn Andrews und nach kaum einer halben Stunde war ich alleine, mit den Lampen.
Und wieviel Arbeit auf mich zukommen sollte, merkte ich noch früh genug.
Mit meinem übrig geblieben Geld machte ich mich auf den Weg durch die Stadt. Bald schon fand ich einen Laden, der alles aus zweiter Hand verkaufte. Dort besorgte ich mir ein Doppelbett, Toilette, Dusche, Sessel , einen Fernseher und auch ein Bücherregal. Gott sei Dank war der Besitzer so nett, mir die Möbel nach Haus Hause zu bringen. Noch am selben Abend war meine Wohnung eingerichtet. Soweit man das überhaupt einrichten nennen konnte. Auch ein Fahrrad mit Ständer gehörten zu den Dingen, die ich mir leisten konnte. Ein wenig flexibel musste ich ja sein. So machte ich mich mit meinem Rädchen auf den Weg in die Stadt. Die Stadt war eigentlich wirklich groß, sehr viele Gebäude standen nebeneinander. Polizeiwache, Rathaus, Fitness – und Wellnesscenter, auch eine Bibliothek und 2 kleine Restaurants gab es.

Vor dem Imbiss Leckerschmecker, wo ich eine kurze Rast einlegte, bekam ich einen lautstarken Streit mit, in dessen Verlauf ein Mitarbeiter gefeuer wurde. Die Chefin, Molly French, sah mich und schaute wieder weg. Doch nach wenigen Sekunden kam sie auf mich zu und fragte ob ich neu sei. Wir beide kamen sehr gut ins Gespräch und bald schon wusste sie auch wie ich nach Sunset Valley gekommen war. Als sie von meiner Arbeitslosigkeit erfuhr, bat sie mir eine Stelle als Küchenmädchen an, ihren Küchenjunge musste sie kurz zuvor ja feuern, was ich sicherlich mitbekommen hätte. So kam es dann, dass ich einen Job bekam, wo ich anfangs 25§ /Stunde verdienen sollte. An meinen Kochfähigkeiten sollte ich in meiner Freizeit auch noch arbeiten, was ich auch tat. Molly, ich duzte sie, gab mir Montag und Dienstag extra frei, da ich neu in der Stadt war und Mittwoch und Donnerstag hatte ich regulär frei, sodass ich am Freitag anfangen sollte zu arbeiten.
Die Zeit bis dahin nutze ich damit Kochbücher zu lesen und auch langsam Kontakte zu knüpfen in dieser fremden Stadt

Nach einer schrecklichen Nacht in einem verrosteten alten Bett wachte ich sehr früh wie gerädert auf. Der Tag hatte nicht gut begonnen, doch nach einem Blick nahc draussen, entschied ich zum Strand zu gehen. Dort gab es ein kleines Grundstück, welches die Mitbewohner selber hergerichtet hatten. Am alten Pier hieß es und es lag kaum 5 Fußminuten von meinem Haus entfernt. Dort angekommen tummelten sich auch schon sehr viele Leute und ich fühlte mich sehr unwohl. Ein junges Mädchen mit schwarzen Haaren briet Hotdogs und bat mir freundlich eins an, als sie mich erblickte. Sie hatte es richtig erkannt, ich starb bald vor Hunger. Neben Erin Kennedy lernte ich auch noch andere Leute kennen, doch mit Erin verstand ich mich auf Anhieb sehr. Auch nach dem Essen unterhielten wir uns noch sehr lange angeregt und schon nach 3 Tagen wo wir uns kannten, bat sie mich darum, bei ihr einziehen zu dürfen. Ich war zwar ein wenig skeptisch, doch es schien sehr ernst zu sein. Und so hatte ich nach kaum 4 Tagen in Sunset Valley eine neue Mitbewohnerin, die die Haushaltskasse um 5.000§ auffüllte.

Erin und ich arrangierten uns mit der Situation eigentlich sehr gut. Sie arbeitet aktuell als Jagdfliegerin und hat bereits einige leute unter sich.Klar, da hätte ich direkt 15§ Dollar mehr die Stunde verdient, doch glücklich geworden wäre ich nicht. Ich blieb in der Küche, wo mir Molly French auch in recht kurzer Zeit den Posten als Chef de Partie gab, wo ich mittlerweile auch 83§/Stunde verdiene. Erin bekommt dagegen für jede Stunde die sie arbeitet 100§ Dollar mehr. Aber anders als ich, wo ich nur mit den Kollegen klarkommen und gut kochen können muss, muss Erin täglich an ihrer Fitness und Geschicklichkeit arbeiten. Derzeit sehen wir uns eigentlich auch nur noch selten.
Aber in den 2 Wochen, wo ich nun schon hierbin, haben wir uns auch sehr gut angefreundet. Ja, ich denke sogar dass Erin und ich beste Freundinnen sind. Mit meinen Arbeitskollegen habe ich auch eine sehr freundschaftliche Basis und auch mit Familie Frio, die in direkter Nachbarschaft zu mir lebt, komme ich gut zurecht. Die Nachbarn aus der ganzen Stadt holen uns auch oft zur Hilfe. Zum Beipiel wenn jemand Kochtipps haben will, oder eine Anlage hat die reapiert werden muss. Mit solchen kleinen Jobs und den Erlös aus Fischen (nebenbei angel ich auch ziemlich gerne) konnten wir unser Haushaltsbudget auf 15.856§ erhöhen. Das Geld sparen wir dezeit aber ersteinmal.
Mein Fazit nach 2 Wochen fällt also sehr positiv aus. Ich fühle mich wie zu Hause, und auch wenn die ersten Tage hart waren: Wessen Herz geht bei einem solchen Anblick nicht auf ?

